Tagesbudget-Rechner: Wie viel kann ich heute noch ausgeben?
Pro Tag
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Wähl deinen nächsten Gehaltstag, dann siehst du dein Tagesbudget.
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Was trage ich ein?
Es ist der 16., das Gehalt kommt erst am 28., und du willst wissen, ob das Geld bis dahin reicht. Mit dem Taschenrechner geht das auch, nur vergisst man dabei leicht eine Abbuchung.
Tagesbudget = (Kontostand − offene Fixkosten − Puffer) ÷ Tage bis zum Gehalt
Als Kontostand nimmst du, was heute auf deinem Girokonto ist. Offene Fixkosten sind alles, was bis zum Gehalt noch sicher abgebucht wird: Miete, Versicherungen, Handy, Abos, Kreditraten. Den Puffer kannst du leer lassen. Er ist für Geld, das du nicht anfassen willst, zum Beispiel für Unerwartetes.
Bei den Tagen zählt heute mit, der Gehaltstag nicht, denn an dem Tag ist wieder Geld da. Vom 16. bis zum Gehalt am 28. sind es also 12 Tage. Das Wochenbudget ist das Tagesbudget × 7.
Ein Beispiel
| Posten | Betrag |
|---|---|
| Kontostand | 1.240 € |
| Miete, Handy und Versicherung, noch offen | − 780 € |
| Puffer | − 100 € |
| Bis zum Gehalt verfügbar | 360 € |
| Tage bis zum Gehalt | 12 |
| Tagesbudget | 30 € pro Tag |
1.240 € auf dem Konto fühlen sich nach viel an. Tatsächlich sind es 30 € am Tag für alles, was nicht fest verplant ist: Lebensmittel, Essen gehen, Tanken, Kleinigkeiten. Kaufst du einmal pro Woche ein, hilft dir das Wochenbudget mehr, hier 210 €.
Warum täuscht der Kontostand?
Der Kontostand zeigt, was gerade auf dem Konto ist, aber nicht, was davon frei ist. Kommt das Gehalt am 28. und die Miete geht erst am Ersten ab, sieht das Konto in den Tagen dazwischen besser aus, als es ist. Genau dann gibt man leicht zu viel aus und wundert sich am Monatsende.
Das Tagesbudget ist dagegen eine kleine Zahl, die zum Alltag passt: Heute kann ich 30 € ausgeben. Was du heute nicht ausgibst, erhöht das Budget für die restlichen Tage.
Was, wenn kaum etwas übrig bleibt?
Bleiben 50 € für zwölf Tage, sind das gut 4 € am Tag. Das ist knapp, und daran ändert auch der Rechner nichts. Aber du weißt früh, woran du bist, und kannst entscheiden, was bis nach dem Gehalt warten kann. Kommt eine Abbuchung kurz vor dem Gehalt, frag beim Anbieter, ob sie ein paar Tage später kommen kann.
Wann rechne ich neu?
Immer, wenn etwas Größeres dazwischenkommt. Brauchen die Kinder neue Schuhe oder bucht eine Rechnung ab, mit der du nicht gerechnet hast, passt du den Kontostand an und siehst, was pro Tag noch bleibt. Fehlt bei den offenen Fixkosten etwas, ist das Ergebnis zu hoch. Die Fixkosten-Liste hilft dir, nichts zu vergessen, auch nicht die Posten, die nur einmal im Jahr kommen. Ist dein Einkommen unregelmäßig, nimm als Gehaltstag den Tag, an dem du sicher mit dem nächsten Geld rechnen kannst.
Damit du nicht jedes Mal neu rechnen musst, kannst du in Kirum dein Gehalt als wiederkehrende Einnahme eintragen und deine Fixkosten als wiederkehrende Ausgaben. Kirum zeigt dir dann, was bis zum nächsten Gehalt übrig bleibt. Zahlst du mit Apple Pay, landen die Zahlungen nach einer einmaligen Einrichtung in Kirum, und du bestätigst sie mit einem Tipp. Drei wiederkehrende Ausgaben sind kostenlos, für mehr brauchst du Premium. Einen Bank-Login brauchst du nicht.
