Notgroschen-Rechner: Wie viel Rücklage brauche ich?

Dein Notgroschen

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Trag deine notwendigen Ausgaben pro Monat ein, dann siehst du dein Ziel.

Deine Eingaben werden nicht übertragen und nicht gespeichert.

Was trage ich in den Rechner ein?

Die Waschmaschine gibt auf, beim Auto ist ein Reifen durch, oder der Job fällt weg. Dann soll der Notgroschen die Rechnungen bezahlen, die trotzdem kommen. Deshalb fragt der Rechner nach deinen notwendigen Ausgaben und nicht nach deinem Gehalt.

Notgroschen = notwendige Ausgaben pro Monat × Monate

Notwendig ist alles, was du auch in einem schlechten Monat bezahlen musst: Miete, Energie, Versicherungen, Handy, Mobilität, Kreditraten und Lebensmittel. Abos, Essen gehen und Urlaub zählen nicht dazu, weil du sie im Notfall weglassen kannst. Unter „Wie lange soll er reichen?“ wählst du die Monate. Drei Monate sind ein guter Start.

Die beiden unteren Felder kannst du leer lassen. Trägst du ein, was du schon zurückgelegt hast und wie viel du im Monat sparen kannst, siehst du, was noch fehlt und wann du es zusammen hast.

Ein Beispiel

PostenBetrag
Fixkosten (Miete, Versicherungen, Handy …)1.400 €
Lebensmittel und Drogerie400 €
Notwendige Ausgaben pro Monat1.800 €
Notgroschen für drei Monate5.400 €
Schon zurückgelegt1.200 €
Noch offen4.200 €

Bei einer Sparrate von 250 € im Monat dauert es 17 Monate, bis die 4.200 € zusammen sind. Nach 16 Raten fehlen noch 200 €, im 17. Monat ist das Ziel erreicht.

Warum Ausgaben und nicht Monatsgehälter?

Wenn du nachliest, wie hoch ein Notgroschen sein sollte, findest du meistens Monatsgehälter: zwei bis drei bei der Verbraucherzentrale, drei bis sechs bei Finanztip. Beide meinen das als grobe Regel, nicht als feste Vorgabe.

Der Rechner geht von deinen Ausgaben aus, weil der Notgroschen genau die abdecken muss. Fällt dein Einkommen weg, sparst du nichts mehr und lässt vieles weg, was nicht nötig ist. Weiterlaufen müssen vor allem die Fixkosten. Wer mit 2.500 € netto 1.800 € notwendige Ausgaben hat, braucht für drei Monate also 5.400 €, nicht 7.500 €. Ob du allein lebst oder mit Familie, steckt damit schon in deinen Ausgaben.

Wie viele Monate sollen es sein?

Drei Monate passen für viele Angestellte mit festem Einkommen. Schwankt dein Einkommen oder bist du selbstständig, nimm eher sechs Monate oder mehr. Das gilt auch, wenn du allein für den Haushalt aufkommst oder ein Auto oder eine eigene Wohnung hast, bei denen größere Reparaturen anfallen können.

Viel mehr als nötig muss aber nicht auf dem Tagesgeldkonto liegen. Sind die Zinsen dort niedriger als die Inflation, verliert das Geld an Wert.

Wie baue ich den Notgroschen auf?

Am leichtesten geht es mit einem Dauerauftrag, der direkt nach dem Gehalt aufs Tagesgeldkonto geht. Dann liegt das Geld getrennt vom Girokonto, und du musst nicht jeden Monat neu entscheiden. Die 50/30/20-Regel sieht 20 % des Netto-Einkommens fürs Sparen vor. Solange der Notgroschen nicht voll ist, kann ein großer Teil davon hineinfließen.

Für viele ist das nicht drin. Bleibt am Monatsende kaum etwas übrig, sind 5.400 € sehr weit weg. Das heißt nicht, dass du etwas falsch machst, denn Miete und Strom kosten gleich viel, egal was du verdienst. Fang dann mit einem kleineren Ziel an. Finanztip schlägt 500 € als erstes Ziel vor, danach 1.000 €. Auch im Rechner musst du nicht mit drei Monaten anfangen. Stell zwei ein und trag eine kleine Sparrate ein, dann siehst du, wie lange der Weg wirklich ist.

Musst du den Notgroschen anbrechen, ist er genau dafür da. Füll ihn danach wieder auf, bevor du für etwas Neues sparst.

Woher weiß ich, was ich im Monat ausgebe?

Die Fixkosten bekommst du mit der Fixkosten-Liste vollständig zusammen, auch die, die nur einmal im Jahr kommen. Was du für Lebensmittel und Drogerie wirklich ausgibst, kannst du in Kirum aufschreiben. Fixkosten trägst du dort einmal als wiederkehrende Ausgaben ein, alles andere kurz nach dem Bezahlen, und die Auswertung zeigt dir, wie viel in welche Kategorie geht. Drei wiederkehrende Ausgaben sind kostenlos, für mehr brauchst du Premium. Einen Bank-Login brauchst du nicht, deine Daten liegen in deiner eigenen iCloud.